Honda VFR 750 F RC 24
Baujahr 1989, EZ 02/1990
Das ist die Basis für meinen Umbau. Der Superbikelenker samt Stahlflexbremsleitungen
und ein neuer 4-2-1-Mach 7 von Speed Products sind schon montiert.
Ich
weiß: die Lackierung ist Geschmackssache. Die VFR war eine Ausstellungs-
maschine zum Jubiläum der Schwaben Garage. Daher das Schwaben-Garagen-Design.
Durch einen mächtigen Zufall lernte ich den Erstbesitzer kennen.
Ich war gerade auf dem Heimweg vom Honda Stauch in Filderstadt, wo ich
diverse TÜV-Eintragungen vornehmen ließ. Im Straßengewirr
von Berglen im Schwäbischen bei Schorndorf musste ich mal wieder
anhalten, um auf der Karte die Weiterfahrt zu checken. Plötzlich
kam ein Mann auf mich zu und meinte, dass das seine Maschine vor 13
Jahren war. Er kaufte sie für ca. 23.000 DM. Sie war auf der Jubiläumsausstellung
mit Super-Breitreifen ausgestattet gewesen. Er habe sie dann der Fahrbahrkeit
wegen mit Normalbereifung gekauft. Er war ganz glücklich, das Sahnestück
mal wieder zu sehen.
Als
vierter Eigentümer kann ich diese VFR nun zu meiner VFR umbauen.
Das heißt, es geht noch um den Restumbau. Der Superbike-Lenker
ist bereits montiert und eingetragen. Es fehlen noch das Wilbers-Fahrwerk,
eine Touren-Spoiler-Scheibe von Givi und die Kofferträger von Hepco
& Becker. Dies ist mittlerweile alles montiert!
Mich reizte an der Maschine der außergewöhn-
lich gute Zustand und die geringe Kilometerleistung von gerade mal 32500
km. Unter der Verkleidung war es nur leicht staubig. Keine Leckagen
und keine wilden Schraubereien. Einfach original und unverbaut.
Die
Auspuffanlage wurde von der Schwaben Garage installiert und ist komplett
aus Edelstahl. Ich tauschte den alten kaputten Mach 5-Dämpfer in
den neuen Mach 7 von Speed Products um. Die Anlage bringt nun einen
wunderbar kernig-bulligen V-Sound.
Im April 2004 installierte ich endlich ein Komplett-Fahrwerk von Wilbers.
Das Federbein ist ausge-
stattet mit einem am Schlauch verlegten Aus-
gleichsbehälter und einer per Handrad hydrau-
lisch verstellbarer Feder.
Die Druckstufe kann für zwei Einfedergeschwin-
digkeiten eingestellt werden. Die Zugstufe hat 22 Einstellmöglichkeiten.
Vorne verbaute ich Wilbers-Federn mit progressiver Kennung.
Fazit dieses Umbaus:
Die VFR fährt sich wie ein anderes Motorrad. Sie wirkt wesentlich
stabiler und vor allem komfortabler. Die Känguruhsprünge,
die das unterdämpfte Originalfederbein verursachte, fehlen nun
vollkommen. Stabil gibt sie präzise Rückmeldung über
den Fahrbahnbelag. Sportliches Fahren ist nun wesentlich besser möglich
als vorher. Feinere Unebenheiten werden wesentlich besser "verschluckt"
durch ein sensibleres Losbrechmoment der Federn.
So habe ich die VFR nun umgebaut und so hergerichtet, dass sie ein echtes
Sahnestück geworden ist. Und schon winkt das nächste "Projekt",
dem ich mich widmen möchte.
Eine Honda CBR 1000 F, die
ich mir im August 2004 kaufte.
Die VFR ist seitdem verkauft und ist in der Gegend um Koblenz anzutreffen.
Und nun noch ein paar Bilder ....



Hier geht
es zu meiner "alten" VFR.
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